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smile a bit

Ein Forumtheater zu Stress bei Jugendlichen und Erwachsenen und wie man damit umgehen kann.

Stress in der Schule, in der Lehre, mit der Familie und mit den Erwachsenen. Der Druck von aussen nimmt in hohem Masse zu. «smile a bit» zeigte solche Stress-Situationen: Auf der Bühne erlebten wir die Familie Hess. Sie wurde von einer Reality-TV-Show über Patchwork-Familien ausgewählt, in ihrem Alltag gefilmt zu werden. Der Film wurde gedreht. Die Familie befand sich im Studio, um einzelne Stellen nachzusynchronisieren. Dabei sahen sie sich im Film zum ersten Mal, fast wie in einem Spiegel. Latente Konflikte brachen auf, und es wurde deutlich, wie schwierig die Kommunikation zwischen den einzelnen Familienmitgliedern gewesen war.

Die Familie Hess lotete ihre Grenzen aus. Möglichkeiten wurden geprüft, wie die täglichen Belastungen in ihrem Leben anzugehen waren. Dabei fehlte es ihnen aber an konkreten Vorbildern, wie mit Grenzen und Krisen umgegangen werden konnte; Suizid zu begehen, wäre wohl die radikalste Grenzüberschreitung gewesen.


Ziel des Stücks war es, nicht nur alltägliche Stresssituationen aufzugreifen und darzustellen, sondern auch deutlich zu machen, wie die Menschen heute einer immer grösser werdenden psychischen Belastung ausgesetzt sind. Im zweiten Teil des Stücks erfuhr das Publikum interaktiv verschiedene Formen der Stressbewältigung. Damit zeigte "smile a bit" auf, dass Krisen zum Leben gehören und endlich sind und dass man Stress, Konflikte und Krisen erfolgreich meistern kann.


Mitwirkende
Idee und Leitung: Ruth Widmer  
Textvorlage: Beat von Wartburg
Inszenierung/Dramaturgie: Stephan Lichtensteiger
Mundartfassung und Bearbeitung durch das Ensemble
Schauspiel: Nina Iseli, Marie-Louise Hauser, Oliver Blessinger, Simon Grossenbacher, Agnes Altenburg
Theaterpädagogik: Agnes Altenburg
Ausstattung: Sonja Fritschi, Theres Signer
Bühne: Röne Albisser
Moderation: Ruth Widmer, Attila Gaspar
Musik: Felix Müller, Miro Widmer
Filmproduktion: MedienFalle Basel
Technik: Kaspar Schärer
Impulsbegleitung: Lisa Störkmann, Patrik Müller, Markus Gysin, Agnes Altenburg
Administration: Sonja Fritschi
Supervision: Gabriella Hürlimann
Öffentlichkeitsarbeit: Fredy Heller
Werbung: Kim Dai Kua-Sook


2004-2007